Die Kunst der Übersetzung

  • Dialogue Session
  • Parallelsession
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Von Blockchain bis Volumetric Video: Wie erklären wir Informatikforschung verständlich?

Martina Mach | Hochschule Luzern (HSLU)

Wie erklärt man Blockchain, Quantenkryptographie oder Volumetric Video so,dass auch Menschen ohne Informatikstudium den Nutzen und die Relevanz verstehen? 

Das Content-Format «Forschung im Dialog» der Hochschule Luzern – Informatik macht aktuelle Forschungsthemen in Videos, Podcasts und Blogbeiträgen verständlich zugänglich. Forschende erklären ihre Arbeit in einfacher Sprache, anhand konkreter Beispiele und mit Bezug zum Alltag.

In dieser Dialogue Session stellen wir das Projekt vor und diskutieren gemeinsam, welche Ansätze sich für die Kommunikation komplexer Forschungsthemen eignen. Wie weit darf Vereinfachung gehen, ohne die wissenschaftliche Genauigkeit zu verlieren? Wie finden wir den gesellschaftlichen Bezug von Themen, die auf den ersten Blick abstrakt erscheinen? Und welche Rolle spielt Plain Language in der Wissenschaftskommunikation?

Transparency by Design: Gestaltungsstrategien für Medieninhalte und Wissenskommunikation, die Vertrauen stärken

Caroline Feder | Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

Wie entsteht Vertrauen in einer überfüllten und zunehmend automatisierten Informationslandschaft? Transparency by Design ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das untersucht, wie Gestaltung, journalistische Praxis und Wissenschaftskommunikation gemeinsam zu vertrauensfördernder Wissensvermittlung beitragen können. Aufbauend auf einer explorativen Vorstudie erforscht das Projekt, wie Prozesse, Einordnung und Zusammenarbeit sichtbar gemacht und in konkrete gestalterische Ansätze übersetzt werden können.

Die heutige Informationslandschaft ist geprägt von Informationsüberfluss, neuen Distributionslogiken und zunehmend schwer unterscheidbaren menschlichen und KI-generierten Inhalten. Vertrauen entsteht dabei weniger durch einzelne Fakten als durch nachvollziehbare Prozesse, Einordnung und Gestaltung. Transparency by Design ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Design, Journalismus und Wissenschaftskommunikation. In einer explorativen Vorstudie wurden in Workshops mit Expert:innen aus Gestaltung, Medienpraxis und Forschung zentrale Vertrauensprobleme identifiziert und gemeinsam analysiert. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen: Vertrauen entsteht nicht allein durch mehr Transparenz, sondern durch Orientierung, Einordnung und klare Rollen- und Zusammenarbeitsmodelle zwischen Redaktion, Design und Wissenschaft. Darauf baut die nächste Projektphase auf. Ziel ist es, diese Befunde systematisch zu vertiefen und in kollaborativen Prozessen in konkrete gestalterische Strategien, Prototypen und übertragbare Handlungsempfehlungen zu übersetzen. So schafft das Projekt angewandte Entwicklung und damit belastbare Grundlagen für vertrauensfördernde Medien- und Wissensformate.

Fachrichtungen: Cast / Audiovisual Media und Knowledge Visualization

Fakt oder Fake auf Instagram

Alisa Zaugg | Vierte Stock (Science et Cité)

Wie gut können Jugendliche wissenschaftliche Fakten von Fake News unterschieden? Wir machen auf unseren Social-Media-Kanälen @vierte_Stock den Test! Im Vorfeld der ScienceComm starten wir ein interaktives Fakten-Quiz auf Instagram. In dieser Dialogue Session bringen wir die Ergebnisse mit. Und wir testen natürlich auch live, wie ihr als SciComm-Profis im selben Quiz abschneidet! Gemeinsam analysieren wir die Stolpersteine der digitalen Kommunikation: Warum funktionieren manche Fake News so gut? Und wie müssen wir Fakten verpacken, damit sie den «Check» im Alltag der Jugendlichen bestehen? Diskutiert mit uns über neue Wege für mehr Vertrauen in einer turbulenten Welt.

The Sentient Museum: Weaving Narrative, Presence, and Data into a Living Exhibition

Nathan Ornick | BOOST+

The "Wonders of Medicine" exhibit at the Novartis Pavillon is a place of communication, storytelling, and community engagement. Complex science can often feel distant or intimidating to the public, so we developed responsive technology to transform static "instructional" exhibits into an immersive dialogue where technology is not the focus, but the invisible enabler of a deeply human story. We will explore how this approach makes complex scientific content accessible and emotionally resonant, reduces friction to engagement, and transforms physical space into an interactive, narrative-driven world.

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