Donnerstag, 24. September 2015
Begrüssung und Keynotes Vorträge

Coming to terms with Big Science (Crisis of Science)

 

Prof. Dr. Gottfried Schatz, Universität Basel

 

Website

 

Text 

The number of scientists has been increasing exponentially for at least one century, with doubling times ranging from 10 to 15 years. The needs of the scientific enterprise are now beginning to strain or even overwhelm national resources and are irreversibly transforming science’s soul. Not all changes are for the worse, but it is increasingly difficult to maintain scientific integrity, fair quality control and the spirit of cooperation within the scientific community. Coming to terms with Big Science is one of the major challenges of the next scientific generation.

From Open Access to Open Science (Open Science)

 

Prof. Dr. Martin Vetterli, EPFL, Präsident SNF, Lausanne

 

Website

 

ppt

The digital revolution brought up radically new ways of addressing, solving and spreading scientific knowledge built on collaborative and open technologies. This represents great opportunities as well as big challenges for the scientific community and for funding organizations like the Swiss National Science Foundation.

The Rise of the Citizen Sciences: Rethinking Public Participation in Science (Citizen Science)

 

Prof. Dr. Bruno Strasser, University of Geneva, Yale University

 

Website

 

ppt

The emergence of the citizen science movement in the late 20th century represents one of the most significant historical transformations in the relationships between science and society in modern times. In contrast to other recent forms of public participation in science, which focused on involving non-experts in deliberative procedures (consensus conferences, etc.), the citizen science movement promises to include citizens in the production of reliable scientific knowledge. Although the current level and type of public participation in science is often resented as unprecedented, at various periods in the past it was far more common than today. From Victorian naturalists to DIY-biologists, the forms of public participation have been extremely diverse. By comparing and contrasting current forms with well-studied examples from the past, this talk will highlight the historical significance of the current citizen science movement.

Kontaktbörse Euresearch

 

Beteiligungsmöglichkeiten für Schweizer Forschende an Horizon 2020

 

Denise Erpen, Euresearch, Bern

 

 

Website

 

 

 

 

 

Euresearch ist das schweizerische Informationsnetzwerk für europäische Forschungs- und Innovationsprogramme und fördert die schweizerische Beteiligung an internationalen Forschungsprojekten und -programmen. Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, informiert, motiviert und berät Euresearch interessierte Personen, Organisationen und Unternehmen und unterstützt diese auch auf der Suche nach transnationalen Partnerschaften. Das Euresearch Netzwerk umfasst einen Hauptsitz in Bern und regionale Anlaufstellen an jeder Universität und Eidgenössischen Technischen Hochschule. Zusätzlich unterhält das Netzwerk Kontaktstellen mit spezifischen Dienstleistungen für Fachhochschulen und KMU. Möchten Sie mehr über Fördermöglichkeiten in Ihrem Bereich erfahren? Haben Sie Fragen zum weltweit grössten internationalen Forschungsprogramm Horizon 2020? Gerne beraten wir Sie vor Ort an der ScienceComm’15.

Is there really a crisis of science?

Science assessments, research quality and integrity

 

Dr. Roger Pfister, Akademien der Wissenschaften Schweiz, Bern

 

 

Website

 

ppt

 

From impact factors of publications to institutional rankings: during the last 10 to 15 years, quantitative measurements of research performance are increasingly challenging the traditionally used quality assurance systems by almost becoming synonymous to scientific quality and excellence. Even though the various assessments and their meaningfulness are controversial, they have become hugely important by becoming the benchmark for many higher education institutions. Additionally, and although inadvertently, they thereby indirectly undermine the quality and integrity in scientific work. This hitherto rather neglected nexus is the subject of this contribution. It is based on work of the Committee on Freedom and Responsibility in the conduct of Science (CFRS) of the International Council for Science (ICSU), which is supported by the Swiss Academies of Arts and Sciences.

 

Yes we can trust science!

 

José Romero, Office fédéral de l’environnement OFEV, Berne

 

Website

 

ppt

There is no crisis of science and people trust it. Worldwide, the population, policymakers, the business and NGOs refer increasingly to scientific information on critical matters such as climate change, biodiversity conservation, recovery of the ozone layer and other environmental issues. This is due, inter alia to new approaches that have emerged in the last three decades. These approaches are based on assessment of available scientific literature – often hundreds of publications – rather than considering separately single scientific articles. Assessment processes have produced robust knowledge, synthetized complex issues and presented clearly flagged judgements. They facilitate the detection of problems and their cause, as well as the treatment of the associated uncertainty. Assessment processes, such as the Ozone Assessment and the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) inform policymakers for national and international policies and measures. This contribution presents my personal experience of two decades on interfacing climate change science (IPCC) to policymaking in the Swiss Federal Administration. Lessons learned on successes, opportunities and barriers are considered.

Wissenschaftskommunikation, ein Sanierungsfall! – Es braucht andere Formen, Kanäle und Ansprechgruppen

 

Beat Gerber, freischaffend, Zürich

 

 

ppt

Die Wissenschaft muss ihre Rolle überdenken. Die Forschenden sind zunehmend verpflichtet, bei der Umsetzung ihrer Resultate aktiv dabei zu sein. Nur wenn sie am Tisch der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft mitmischen, wird die Welt im Sinne der Aufklärung fortschreiten. Der Grund: Die meisten wollen es nicht wahrhaben, doch die Wissenschaft hat bei den globalen Herausforderungen bisher versagt. Der Forschergemeinschaft ist es nicht gelungen, für virulente Problemkreise wie Energie, Klima und Ernährung umsetzbare Lösungen in die Gesellschaft zu tragen. Das vom Steuerzahler in die Forschung investierte Geld bringt hier folglich keinen gebührenden sozialen Nutzen. Dieser Paradigmenwechsel hin zum «Einmischen» wird im Ausland diskutiert und ist zwingend von der Wissenschaftskommunikation zu begleiten. Die Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen wie auch der Wissenschaftsjournalismus sollten sich von zusammenhangslosen Informationen über Einzelresultate zu einer themenzentrierten Orientierung der Gesellschaft entwickeln, welche die teils widersprüchlichen Erkenntnisse aus der Wissenschaft weitaus besser einordnet. Auch sind die Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft wesentlich intensiver zu bedienen, um das Terrain für Lösungsansätze zu ebnen. Eine solche Perspektive eröffnet in der Wissenschaftskommunikation neue Dialogformen und Einsatzfelder. Vorgestellt werden konkrete Beispiele aus Bereichen wie Themenkampagnen, Scientainment, Politikberatung und Impact Journalism.

Biomedicine for the public

Drug Design für alle

 

Dr. Marie-Claude Blatter, Swiss Institute of Bioinformatics, Genève

 

 

Website

 

ppt

Wir haben einen Workshop erarbeitet mit dem Ziel, (1) spielerisch, aber authentisch die Konzepte zu präsentieren, die zeigen, wie ein Medikament funktioniert, und (2) die bioinformatischen Instrumente zu entdecken, mit deren Hilfe die Fachleute Medikamente entwickeln. Zudem wollen wir eine Diskussion über gesellschaftliche Themen anstossen, etwa über die personalisierte Medizin und über die zentrale Rolle, die den MINT-Fächern und der Bioinformatik in diesem Bereich zukommen. Der Workshop umfasst einen (mithilfe von Grafikern realisierten) Film, die Manipulation von Modellen, die mit einem 3D-Drucker erstellt wurden (Medikamente und Zielprotein), die Entwicklung eines Wirkstoffmoleküls und den Vergleich von dessen Wirksamkeit mit jener bestehender Medikamente dank bioinformatischen Instrumenten, die auf dem Internet frei zugänglich sind. Mit dem nötigen Zufallsglück könnte ein vielversprechendes Molekül entdeckt werden! Wir diskutieren über die Auswirkungen einer solchen Perspektive und die Bedeutung, welche die Verwendung professioneller Instrumente für das Zielpublikum hat.

www.atelier-drug-design.ch, Unterstützung: SNF Agora

AGORA-SNF-Projekt: Mensch nach Mass – Wissenschaft hört zu

 

Dr. Susanne Brauer, Paulus-Akademie, Zürich

 

Website

 

ppt

In den Bereichen Life Sciences, Gesundheitsforschung und Medizin machen Forschung und Entwicklung enorme Fortschritte. Vor allem werden laufend Daten über uns produziert, gesammelt, gebündelt und verwendet. Nicht nur zu wissenschaftlichen Zwecken. Neue Möglichkeiten, wie der Mensch vermessen und in Daten gegossen werden können, werfen delikate Fragen auf, die sowohl das Individuum als auch die Gesellschaft betreffen. Das Projekt geht diese Fragen nicht – wie oft in der Wissenschaftskommunikation – aus Sicht einer belehrenden Wissenschaft an, sondern will in einer ersten Phase mit einem Meinungsbarometer die Hoffnungen und Ängste, Einstellungen und Vorstellungen einer breiteren Bevölkerung kennen lernen. In einer zweiten Phase geht es auf ins Gespräch. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen diskutieren die Ergebnisse aus dem Meinungsbarometer in öffentlichen Veranstaltungen – und zwar direkt mit dem Publikum an unterschiedlichen Orten in der Schweiz. Die Substrate dieser Gespräche sollen über Medien, Internet und Social Media einerseits wieder einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht, andererseits an Fachkonferenzen in die Wissenschaft getragen werden.
Bin ich mein Hirn? Welcher Dialog zwischen Neurowissenschaften und der Öffentlichkeit?

 

Gilda Giudici, L’ideatorio, Université de la Suisse italienne – Science et Cité, Lugano

 

Website

 

Link

Im Rahmen des Programms Agora des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat das Brain Mind Institute (EPFL) in Zusammenarbeit mit L’ideatorio der Università della Svizzera italiana das Projekt www.brain2brain.ch entwickelt. Projektziel war die Schaffung eines Orts der Begegnung sowie der Diskussion und Reflexion über die Herausforderungen der Neurowissenschaften. Seit zwei Jahrzehnten erzielt die «Hirnforschung» wichtige Fortschritte und wirft zugleich zahlreiche Fragen zum Menschen und seiner Identität auf. Parallel dazu ist die Fachrichtung aufgrund des regen Interesses der Öffentlichkeit und der Medien mit einer Verzerrung/Vereinfachung der Botschaften konfrontiert (z. B.: Werden die Forscher Gedanken lesen können? Werden sie Liebe und Spiritualität verstehen können? Oder werden sie Hirne transplantieren und die Hirnleistung steigern können?). Nach einem achtsamen Dialog zwischen Forschern und Wissenschaftskommunikatoren haben wir ein Projekt entwickelt. Das Ziel bestand darin, den verschiedenen Altersklassen (6–10, 11–14 und 15–19 Jahre sowie Erwachsene) einen Ort der Entdeckung und Reflexion auf dem Gebiet der Neurowissenschaften zu bieten. So konnten wir die Wahrnehmung junger Menschen im Bereich dieser kontroversen Themen analysieren. Mit Pierre Magistretti und Giovanni Pellegri.
Do it: Get your hands on science

Designing Science

 

Keith Riggs, Riggs Design, Bern

 

 

Website

 

 

Designing Science: a look at new media, tools and methods for describing science in collaborative and open science projects. A 90 min. hands on workshop presented in english on understanding and applying how material properties presentation, informational output methods, design process and design thinking methods can be used to serve science communication with rich content practices and pedagogic frameworks. Specific topics include: From data and protocols into stories with infographics and storyboards. Innovation equipment through 3D printing – rapid custom prototyping. Building and presenting constructs for focus and support of research projects.
Do it: Solving the crisis of Science

The creative process of science:

improvisation, collaboration, innovation

 

Adria Le Boeuf, The Catalyst Theater Company, Lausanne

 

 

Website

 

 

Science is a much more creative process than most people realise. In this scientific improvisation workshop we will see how collaborative play and improvisation techniques can be used to explore scientific concepts. The intersection between science and improvisation has recently been triumphed around the world by people from both the arts (e. g. Alan Alda) and the sciences (e. g. Uri Alon). Dr. Le Boeuf has been working at this intersection for 10 years, teaching scientists how to improvise (thecatalyst. ch). Generally, improvisation is fun, but beyond the simple pleasure of laughing together, we can also employ improvisation techniques in our creative scientific thinking. Specifically, we can learn how to explore new concepts, problems, and hypotheses together, while temporarily silencing our inner critics to find innovative out-of-the-box solutions and ideas. We will do exercises together and then break into groups based on expertise (scientists and communicators spread among groups). Each group will explore a topic and we will share our results.

 

How can digital tools improve our lives?
 

Reuse of data from smart medical devices for quality control and Evidence Based Medicine

 

Jan Sliwa, University of Applied Sciences, Berne

 

 

Website

 

ppt

We observe a strong trend towards the use of wearable medical devices. Currently they are mostly fitness trackers, used for fun, but soon we also will be confronted with medical grade devices, applied in treating acute health problems. Such devices generate huge amount of data. Those data are primarily used for monitoring the health condition of individual patients. They can and should be reused for following purposes:

• quality control of the devices

• assessment of efficacy in medical therapies

In this scheme we have numerous participants, with differing interests. In order to assure a working cooperation we have to respect them, whereas the patients’ benefit and privacy have the highest priority.

From the statistical point of view we face several non-trivial problems. A device does not operate alone, it is a part of a complex and changing Cyber-Physical System. It depends on other technical systems and the skills of the humans in the loop. Therefore proving the quality of a device itself does not prove the correct function of the system. As a software-based device it can vary frequently. Formally, after every software upgrade it is not the same (approved) device anymore. A serious clinical trial requires a well-balanced patients’ cohort. In a comprehensive observational study we have to accept a heterogeneous group. Those issues have to be adequately addressed. Otherwise we risk obtaining rather GIGO (Garbage In – Garbage Out) than proper Big Data Analytics.

In order to solve the named problems, a cooperation of specialists with a broad span of backgrounds and mentalities is necessary.

How can Law understand and communicate with the Sharing Economy and the Technological App world? The case of UBER

 

Federico Lubian, University of Fribourg

 

Website

 

ppt

Nowadays, even if digital slavery is not a common status, no realm of science can organize knowledge, provide explanations and predictions and convey them to the public being outside of the digital global connection. Smartphone Apps are radically changing how services are provided world-wide and imposing to the attention of legal practitioners the new enormous market of Sharing Economy, ranging from banking with Crowdfunding to transportation services with App like UBER. My speech is aimed at critically assessing how the wider public understands and digests these novelties via the law, the less flexible among the social sciences. Starting from the leading case of UBER, I will debate (1) how to qualify Apps in light of prominent case law determination that basic services should be treated differently from enhanced services, (2) why and if an App – which connects potential clients with formally independent providers – should be considered different (also for assuring the quality) from the direct contact between these two players i. e. the reality that the wider public already knows via the communication that technology scientists proposed and (3) why and how the existing and perspective regulations should adapt to this reality.

Engagement through participation – living learning systems, gamification, and sensing our environments

 

Benjamin Bollmann, Megan Williams, swissnex San Francisco

 

Website

 

ppt

 

Data Canvas is a global civic engagement initiative to address urban issues through the use of data and data art. The goal of the initiative is to make citizens informed and active participants of smart cities. For our current project, Data Canvas: Sense Your City, we deployed 100 DIY air quality sensors in homes, offices, and labs in 7 cities across 3 continents. We opened the data in an interactive map, reached over 120 000 people worldwide, and held a Data Art Challenge that existed online and encouraged using our open data in a creative and actionable way. The winning projects are being showcased worldwide to provide the communications bases for educational workshops.

In this talk, we will focus on the methods and outcomes of Data Canvas: Sense Your City and the Data Art Challenge. We will explore the learnings and insights for science communication from a non-traditional, interdisciplinary, citizen science perspective—specifically, how humanizing data and gamifying data collection can amplify research efforts. And we will highlight the pros and cons of DIY sensors and open data sets for public use.

Science communication – some european examples

 

Landkarte und Roadmap des österreichischen Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

 

Walter Schneider, Rat für Forschung und Technologieentwicklung, Wien

 

Website

 

ppt

 

 

Vor dem Hintergrund zahlreicher Jubiläen ist 2015 in Österreich das «Jahr der Forschung». Die umfangreichsten Feierlichkeiten finden an der Universität Wien statt, die ihren 650-Jahr Bestand feiert. Auch die Technische Universität Wien bietet zur 200 Jahr-Feier ein breites Programm für die Öffentlichkeit an. Die biennal abgehaltene Lange Nacht der Forschung hat sich in den letzten Jahren stetig erweitert. Mit landesweit über 1800 Stationen und 136 000 BesucherInnen war 2014 der grösste Wissenschaftsevent, der jemals in Österreich stattgefunden hat. Doch wie sieht es mit dem Dialog Wissenschaft und Gesellschaft abseits von Jubiläen und Großevents aus? Die Eurobarometer Statistik zeichnet ein düsteres Bild. 69 % der österreichischen Bevölkerung fühlen sich nicht ausreichend über Wissenschaft informiert und 55 % haben kein Interesse daran. Diese Tatsache hat auf Seiten des Ministeriums unter anderem zur Ausarbeitung eines Aktionsplans geführt, der Rat für Forschung und Technologieentwicklung hat zu punktuellen Fragen in diesem Kontext mehrere Studien beauftragt. Diese Präsentation soll eine Zusammenfassung der aktuellen Situation und einen Ausblick auf mögliche Zukunftsszenarien geben.

How to explain science communication to ... scientists

 

Dr. Claudia Preis, GABO:mi mbH & Co. KG, München

 

Website

 

ppt

EuroSkinGraft is an EU-funded international collaborative health research project that aims at bio-engineering human skin in the lab for people suffering from skin defects. Since the EuroSkinGraft consortium, as all research projects, can perform its tasks thanks to public fund money, taxpayers need to know how their money is spent. Thus, the consortium is obliged to communicate to diverse audiences – patient groups, stakeholders, doctors, nurses, care takers and cared-for persons. The process of getting scientists to disseminate their work in an understandable and relatable way is not trivial.

We would like to share and discuss the obstacles, challenges and chances experienced while working as a highly multi-disciplinary scientific team as well as ponder the following questions:

• Why spend time and money on science communication?

• Do we really need to raise awareness? Hasn’t this been done?

• Why Social Media? Isn’t peer-reviewed publishing enough to spread the word?

• Why do WE have to approach the media?

We will also discuss a holistic approach on how to integrate «harder to sell» topics and partners with less experience in science PR.

Partizipative Wissenschaft und neue Zielgruppen: Neuerungen

und Ökotourismus im CREA

 

Charlotte Mader, Centre de Recherches sur les Écosystèmes d’Altitude, Chamonix Mont-Blanc, France

 

Website

 

 

Das Centre de Recherches sur les Écosystèmes d’Altitude in Chamonix Mont-Blanc in Frankreich arbeitet an einem partizipativen Projekt zur Biodiversität in den Alpen. Seit 10 Jahren lädt das Programm Phénoclim Freiwillige, vor allem lokale Einzelpersonen, Schüler/innen oder Profis, dazu ein, ihre Fauna und Flora langfristig im Hinblick auf den Klimawandel zu beobachten.

Um einen gewissen Teilnehmerrückgang auszugleichen und neue Helfer/innen zu finden, experimentiert das CREA mit neuen Teilnehmerprofilen. Eine Online-Datenbank, eine Website und ein App wollen auch weniger sesshafte Personen ansprechen. Das wachsende gesellschaftliche und mediale Interesse am Klimawandel führt das CREA dazu, real timeÜbertragungswege für die Beobachtungen zu schaffen, die Resultate regelmässig und pädagogisch aufbereitet zu präsentieren und die Forschenden in die öffentliche Debatte einzubringen. Seit 2015 spricht das CREA auch ein ganz neues Publikum an, nämlich die Touristen im Mont Blanc-Massiv. Das CREA untersucht damit die Anpassung und Wirkung seines wissenschaftlichen Interessens an und auf punktuelle Teilnehmende.

Krise der Wissenschaften = Krise der Kommunikation?

Eine Podiumsdiskussion

 

 

Mit den Keynote Speakern Euan Adie, Mark Hahnel, Mathias Binswanger und Martin Vetterli

 

Moderation: Susanne Brauer (Brauer & Strub, Zürich)

 

Organisiert von Valentin Amrhein (Akademien der Wissenschaften Schweiz) und Mirko Bischofberger (Schweizericher Nationalfonds)

Science Biergarten

BeerDeCoded

 

Gianpaolo Rando, Université Genève

 

Website

 

 

 

 

 

A citizen science project to sequence the DNA inside 1,000 beers from the world, and build a beer cartography. Explore the beer biodiversity, discover new beers and build a genomic sommelier.

Freitag, 25. September 2015

Begrüssung und Keynotes

Sinnlose Wettbewerbe – Warum wir immer mehr Unsinn produzieren (Crisis of Science)

 

Prof. Dr. Mathias Binswanger, Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten

 

 

Website

 

ppt

 

Wettbewerb wird heute allgemein als eine grossartige Sache betrachtet. Denn Wettbewerb, so meint man, bedeute, dass sich der Beste, die Beste, oder das Beste durchsetzt und alle sich stets bemühen, immer noch besser zu werden. Folglich hat sich der Glaube verbreitet, dass die Inszenierung künstlicher Wettbewerbe auch in den Bereichen der Wirtschaft für immer mehr Leistung und Effizienz sorgen wird, wo es keine Märkte gibt. Das betrifft vor allem Wissenschaft, Bildung und das Gesundheitswesen, wo künstliche Wettbewerbe um ein möglichst gutes Abschneiden bei bestimmten Kennzahlen heute gang und gäbe sind. Diese Wettbewerbe führen aber nicht zu besseren Leistungen, sondern zur Produktion von immer mehr Unsinn. Sie bewirken, dass viele Menschen freudlos und gestresst mit Akribie und Fleiss Publikationen erstellen, Projekte durchführen, Untersuchungen anstellen oder Diplome machen, die in Wirklichkeit niemand braucht. Diese Produktion von Unsinn schafft zwar Arbeitsplätze, doch hat sie fatale Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft: Sinn wird durch Unsinn verdrängt, Qualität durch Quantität und die Freude an einer Tätigkeit durch Zuckerbrot und Peitsche. Die ganze Entwicklung führt zu einer schleichenden, noch kaum erkannten Pervertierung der Marktwirtschaft. Denn Wettbewerb kann nur dort für Effizienz sorgen, wo es auch einen funktionierenden Markt gibt.

What is the point of openly available academic research data? (Open Science)

 

Dr. Mark Hahnel, figshare, London

 

 

Website

 

ppt

Openly-available academic data on the web will soon become the norm. Funders and publishers are already making preparations for how this content will be best managed and preserved. The coming open data mandates from funders and governments mean that we are now talking about «when», not «if», the majority of academic outputs will live openly on the worldwide web. However, changing the incentive structure in an industry for which papers have been the currency for more than the past 300 years obviously has some complications. The success of the open government space is one of the drivers for the movement in academia: re-use. There is a fundamental difference between academic and government data that is often overlooked. Heterogeneity in data between academic fields, or even what constitutes data, is a point that needs addressing. The primary concern, and that of the funders, is the digital outputs of research. Whatever is needed to reproduce the investigation should be considered as «data». This can be spreadsheet data, videos, code and field-specific proprietary formats that dominate the landscape in certain areas. But what happens next? Why this sudden change and what are the benefits of these changes for academia and the world’s knowledge in general?

How to gain people’s trust in science

Mehr nicht-signifikante Forschung, bitte!

 

Dr. Valentin Amrhein, Akademien der Wissenschaften Schweiz und Universität Basel

 

 

Website

 

ppt

Gute Forschung ist neue Forschung: In die renommiertesten Journals schafft es nur, wer die Welt neu erklärt; JournalistInnen fragen nach den überraschendsten Resultaten; Forschung, die bestätigt, was wir bereits zu wissen glauben, wird oft als Verschwendung von Steuergeldern abgetan. Leider sind aber die überraschendsten Ergebnisse auch am wahrscheinlichsten falsch. Die Welt bräuchte mehr langweilige Forschung. Denn als gesichertes Wissen kann nur gelten, was durch möglichst gleich durchgeführte Studien unabhängig bestätigt ist. «Die meisten publizierten Forschungsresultate sind falsch», schrieb John Ioannidis in einem berühmten Paper. Kann man das ändern, und welche Rolle spielt die Wissenschaftskommunikation? In diesem Vortrag stelle ich drei Thesen vor:

1. Die heute in der Statistik immer noch vorherrschenden Nullhypothesen-Signifikanztests tragen zur Krise der Wissenschaft bei,

2. JournalistInnen legen ihre Finger oft in die falschen Wunden («das wissen wir schon» oder «das ist nicht relevant»)

3. ÖffentlichkeitsarbeiterInnen müssten keine Sensationsgelüste bedienen, sondern könnten erklären, wie Wissenschaft wirklich funktioniert.

Wahlen 2015 – ein Parlament mit zwei offenen Ohren für die Wissenschaft

 

Marcel Falk, Akademie der Naturwissenschaften Schweiz, Bern

 

 

Website

 

 

Der Dialog braucht immer zwei Seiten – das gilt auch für den Dialog von Wissenschaft und Politik. In den Wahlen 2015 sollten vermehrt Politikerinnen und Politiker gewählt werden, die den Mut, die Unabhängigkeit und die Ausdauer haben, um bei politischen Entscheidungen die Aussagen der Wissenschaft ernsthaft zu berücksichtigen. Mit «ScienceDebate » sensibilisieren die Akademien der Wissenschaften Wählerinnen und Wähler für die Bedeutung des Wissenschafts-Dialoges und unterstützen sie in Zusammenarbeit mit smartvote bei der Wahl.

Towards a model of data-driven science to promote honesty and reproducibility in science

 

Prof. Dr. Lawrence Rajendran, University of Zurich

 

Website

 

 

There is serious crisis in science publishing: Irreproducibility and non-communication of scientific data. These are due to pressures and the unreasonable demands of current scientific publishing. The most important reason for this crisis is the demand for full story-based scientific descriptions to be considered for publication in most of the journals. The agony to get the scientific studies in limited space in these journals combined with the unfair incentives that one receives if one is successful also breeds dishonesty that gives rise to irreproducibility in science. Even when published a significant number of them are irreproducible, thus shaking the fundamentals of science and science communication. We would like to change this. Here we propose a solution that deincentivises dishonesty and creates a level-playing field for everyone. As opposed to author’s perspective of story-telling, our model proposes a data-driven science communication. By engaging the society and making all the information including the reviewers’ reports openly available and gamifying all the players involved, we outline a model for rapid dissemination of honest and scientifically valid observations.

«La Science, une histoire d’Humour»: eine gemeinschaftliche Ausstellung

 

Prof. Dr. Richard-Emmanuel Eastes, Espace des sciences Pierre-Gilles de Gennes – Groupe Traces, Paris

 

Website

 

ppt

2012 präsentierte das «Espace des Sciences Pierre-Gilles de Gennes» eine partizipative Ausstellung mit dem Titel «La Science, une histoire d’Humour» («Die Wissenschaft, eine humoristische Geschichte»). Ziel war, auf humoristische Weise aufzuzeigen, wie sich die Wissenschaft selbst reflektiert und wie die Gesellschaft die Wissenschaft reflektiert. In einer Sache unterschied sich diese Ausstellung aber von anderen: Bei der Eröffnung war sie leer. Doch noch am gleichen Abend wurde sie durch die Beiträge der ersten Besucher gefüllt. Anschliessend erneuerte sie sich im Laufe der Monate dank der Beiträge von Forschern, Wissenschaftsinteressierten, Familien usw. Daher sprechen wir von einer «Ausstellung im Fluss». Auf der Basis ihrer gegenseitigen Beiträge waren die breite Öffentlichkeit und die Forscher eingeladen, einen Dialog über ihre jeweiligen Darstellungen der Wissenschaft und der Technologie zu führen. Es handelte sich in Wirklichkeit um einen Vorwand zur Förderung des Dialogs; hierzu wurden zwei vollkommen unterschiedliche Visionen wissenschaftlicher Arbeit einander gegenübergestellt.

Do It: Crowdfunding

Crowdfunding Science

 

Mirko Bischofberger, SNF, Bern und Luc Henry, Hackuarium, Lausanne

 

 

Website

 

Website

 

ppt 

 

Everybody loves new science and technology. But why can only scientists and engineers be part of the fun of discovering or inventing new stuff? Because science is difficult, dangerous and expensive. Or is it really? Could crowdfunding be a new way of supporting exceptional people who have an idea and need some money to test it? Science and innovation do not always require big investments. They require solutions and people who communicate them to society. How should a science crowdfunding campain be designed and implemented? How can a platform attract and coach amateur or professional scientists? How should contributors be rewarded for their support? What role should traditional funding schemes and institutions play in the process? Choose amongst a list of fictional projects, or bring your own ideas and, together with a panel of experts, discuss the opportunities, myths and realities behind the potential impact of crowdfunding platforms for science and innovation. This workshop will give you the opportunity to explore and design a platform to support future citizen driven discoveries.

Insights on open data and big data

Open Data: Bindeglied zwischen Wissenschaft und Politik

 

Andreas Kellerhals, Schweizerisches Bundesarchiv, Bern

 

 

Website

 

ppt

Wissenschaft ist eng mit Politik verbunden, denn Politik definiert Rahmenbedingungen der Wissenschaft, diese wiederum berät und legitimiert Politik. Politische Autorität verbindet sich mit wissenschaftlicher Expertise zu einem umfassenden politisch-wissenschaftlichen Komplex bei gleichzeitig schwindender Experten- und Autoritätsgläubigkeit. Wissenschaft und Politik brauchen beide zuverlässige und qualitativ hochwertige Daten. Der Beitrag wird zeigen, wie in diesem Kontext das Schweizer OGD-Portal als Teil einer Informationsinfrastruktur für die sog. Wissensgesellschaft verstanden werden kann. Zugang zu offenen Daten ist eine Bedingung der Möglichkeit für eigenständige Erkenntnis und politische Beteiligung. Offene Behördendaten ermöglichen es, Argumentationen und Hypothesen nachzuvollziehen und neue fundierte (Gegen-)Argumentationen zu entwickeln. Wissenschaftlichkeit ist als methodische Mindestanforderung wesentlich sowohl für die Präsentation als auch die Auswertung von Daten. Dabei erweitern OGD nicht nur Denk- und Handlungsoptionen, schaffen Voraussetzungen für qualitätvolle Lösungsfindungen, sondern verlangen von Politik (und Wissenschaft) auch die permanente Bereitschaft zur eigenen Infragestellung. Im zweiten Teil des Beitrags wird gezeigt, wie aus der Nutzung von offenen Daten neue offenen Daten generiert werden können und wie dies zu einer Desintermediation führt.

Open Access: Ausweg aus der Krise?

 

Prof. Dr. Urs Dahinden, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur

 

Website

 

ppt

Das wissenschaftliche Publikationswesen befindet sich in einer Umbruchsituation, die auch als Krise bezeichnet werden kann. Als Folge der Zeitschriftenkrise (steigende Zeitschriftenpreise verbunden mit sinkenden Anschaffungsbudgets) reduziert sich die Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Publikationen immer stärker. Die Open Access Bewegung propagiert als Lösung für dieses Problem den kostenfreien und öffentlichen Online-Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen.

• Wieso hat sich Open Access noch nicht umfassend durchgesetzt? Was sind die entscheidenden Hindernisse und Widerstände?

• Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Verfahren der traditionellen Bibliometrie? Welche Fehlanreize (u. a. Quantität statt Qualität, fehlende Förderung von externer Wissenschaftskommunikation) sind damit verbunden?

• Welche neuen Verfahren der Leistungsmessung (Bsp. Altmetrics) müssen entwickelt werden, um neue Publikationsformen (Open Access, Mikropublikationen in Social Media etc.) angemessen zu berücksichtigen?

Diese Forschungsfragen werden anhand von Experteninterviews mit 42 Entscheidungsträgern aus der Schweizer Wissenschaft und der Wissenschaftspolitik diskutiert und beantwortet.

The Swiss Computer Science Education Week: vercoming the «Programming is Hard and Boring» Mindset

 

Prof. Dr. Alexander Repenning, Pädagogische Hochschule FHNW,

Brugg

 

 

Website

 

ppt

The gap between demand and supply of computer scientists is growing at alarming rates. At the core of the problem is most people’s perception that «programming is hard and boring.» Computer Science Education Week, occurring every December, is attempting worldwide to excite students about computer science through a collection of one-hour online programming tutorials for beginners. This strategy appears to be effective with millions of participants worldwide. In 2013 our Hour of Code tutorial, based on the Scalable Game Design curriculum, reached nearly a quarter million students in the US in just one week. 2014 we launched the Swiss Computer Science Education Week, and with very little available preparation time, attracted over 10 000 students. 168 cities in 21 cantons participated. We localized our tutorial by translating materials into German, French and Italian. Employing the AgentCubes online computational thinking tool, participants created 3D worlds and programmed them to make sharable interactive games. This presentation describes the tutorial, outlines the outreach strategy and discusses plans to substantially expand the Swiss Computer Science Education Week in 2015.

Keynotes

Communicating out of crisis? Caring for science and society relations in turbulent times (Crisis of Science)

 

Prof. Dr. Ulrike Felt, Universität Wien

 

 

Website

 

ppt

In contemporary societies, any credible reflection on future developments has to engage with scientific and technological innovation as a central force, driving and shaping change. At the same time there is a growing double concern: (1) that this pressure for optimizing our research systems towards accomplishing these short-term goals is creating major disfunctionalities; and (2) that the «general public» might not fully understand and appreciate the significance of science and technology and consequently might not provide adequate support. This talk will address some elements of current debates on «the crisis of science» and question whether the notion of crisis captures the challenges we are confronted with as well as reflect on what role diverse forms of communication and engagement play in all this.

What we’ve learned from trying to measure impact (Open Science)

 

Euan Adie, Altmetric, London

 

Website

 

ppt

As funders and institutions become increasingly interested in impact as well as quality, new tools, workflows and ideas are springing up to try and fill the «evaluation gap» between what we can currently assess and what we want to but can’t. At Altmetric.com we’ve been experimenting with different ways that the data we collect might be useful to funders and universities in the context of how research is actually applied and has an impact on the world around us.
Preaching to the not yet converted

Scientainment; Mit Wissenschaft zu den Leuten!

 

Rolf Probala, Gebert Rüf Stiftung, Zürich

 

Website

 

ppt

 

Die Wissenschaftskommunikation hat ein grosses Problem: Sie predigt mit steigendem finanziellem Aufwand zu jenen, die es ohnehin schon wissen. Die Kommunikationsaktivitäten der Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen sprechen gerade mal 30 % der Schweizer Bevölkerung an – jene, die ohnehin bildungsaffin sind. Die gängigen Vermittlungsformen wie Zeitschriften, Magazine, die Nächte der Forschung, die Kinderunis und Science Cafés erreichen mehr als zwei Drittel der Menschen nicht. Dieser Befund ist für eine Wissensgesellschaft, deren Zukunft von Technologie und Innovation bestimmt ist, sehr beunruhigend. Wissenschaft braucht das Vertrauen und den Goodwill einer Bevölkerungsmehrheit. Hier ist die Wissenschaftskommunikation gefordert. Gesucht sind neue Formen der Vermittlung. Scientainment könnte dafür eine Formel sein. Mit Scientainment geht die Wissenschaft zu den Leuten, spricht sie in ihrer Sprache dort an, wo sie zuhause sind. Dazu braucht es Fantasie und die Offenheit, von jenen zu lernen, die man erreichen will. Und Mut, völlig neue, unkonventionelle Wege zu gehen.

Ein neues Modell für Wissenschaftsjournalismus in der Schweiz

 

Beat Glogger, Scitec-Media, Winterthur

 

Website

 

 

Per Anfang 2016 startet ein für die Schweiz neuartiges Projekt für Wissenschaftsjournalismus. Eine unabhängige Fachredaktion wird für mehrere Regionalzeitungen eine wöchentliche Wissen-Seite produzieren. Durch dieses Angebot sind einige der Abnehmer erst in der Lage, ihre Leserschaft über Themen aus Forschung und Wissenschaft zu informieren; andere können durch die so dazugewonnene Kompetenz ihre bereits bestehenden Angebote thematisch erweitern. Damit steigert das von der Gebert Rüf Stiftung unterstützte Projekt nicht nur die wissenschaftsjournalistische Berichterstattung in der Schweiz, es schafft auch eine neue Plattform für freischaffende Wissenschaftsjournalisten.

Verspielte Popularisierung von Wissen am Beispiel eines fiktiven Philosophen-Dialogs

 

Alain Gloor, Stiftung Stapferhaus, Lenzburg

 

Website

 

ppt

Das Stapferhaus Lenzburg schafft mit seinen Ausstellungen Räume für die Auseinandersetzung mit Gegenwartsfragen. Dabei geht es immer auch um die lustvolle, verspielte Aufbereitung von Wissen(schaft) für ein breites Publikum. So auch in der aktuellen Ausstellung «GELD. Jenseits von Gut und Böse». In einem Hör- und Schauspiel treten Aristoteles, Thomas von Aquin, Cicero, Martin Luther, Voltaire und Adam Smith in einen fiktiven Dialog über Gier und Geld. Das Finale der Debatte aus paraphrasierten Aussagen und Originalzitaten bestreiten die Ökonomen John Maynard Keynes und Milton Friedman. Wie lässt sich eine philosophisch komplexe Diskussion auf ihren Kern reduzieren sowie lustvoll und allgemein verständlich vermitteln – ohne oberflächlich und banal zu werden? Der Vortrag gibt Einblick in das Ergebnis und die Entstehung des rund 6-minütigen, philosophischen Hör- und Schauspiels. Und legt damit exemplarisch die Arbeitsweise und Grundhaltung des Stapferhauses in der Wissen(schaft)skommunikation dar.
Citizen Science in Deutschland, Österreich, Schweiz und Europa – quo vadis?

Eine Podiumsdiskussion mit

 

Website

ppt

 

Website

ppt

 

Website

ppt

 

 

Für die Schweiz: Pia Viviani, Science et Cité

 

 

Für Österreich: Petra Siegele, Österreichische Austauschdienst GmbH

 

Für Deutschland: Thorsten Witt, Wissenschaft im Dialog

 

Moderation: Markus Weißkopf, Wissenschaft im Dialog, Geschäftsführer

 

Organisiert von Wissenschaft im Dialog, Berlin

Résumé

Website

 

Website

 

ppt

Von Béatrice Pelligrini und Philipp Burkard, Science et Cité,

Lausanne, Berne