Bürger: interessiert, aber nicht überzeugt

"Die Leute sind mehr an Naturwissenschaft interessiert, als sie selbst glauben", sagte der Spinnenforscher Christian Kropf an dieser Stelle vor zwei Jahren. Er hatte Recht, wie sich an der ScienceComm'16 zeigte. Das Wissenschaftsbarometer Schweiz, das Mike Schäfer (Uni Zürich) und Julia Metag (Uni Freiburg) erstmals präsentierten, zeigte: Die Schweizerinnen und Schweizer interessieren für Wissenschaft - etwas weniger als für Politik, jedoch mehr als für Sport und Wirtschaft.

"Das kann ich nicht … Weiterlesen


SRF Fernsehsendung "Sternstunde Philosophie"Think Tanks "Avenir Suisse"

  

 

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Florian Fisch: Frau Gentinetta, Gegenwärtig wird um das Forschungsbudget gefeilscht. Ist Geld wirklich der relevante Faktor für die Forschung?

Gibt es keine objektive Möglichkeit, den optimalen Geldbetrag für die Wissenschaft zu bestimmen?

Mir ist keine Studie bekannt, die dies untersucht hätte. Dass die Universitäten Kürzungen in ihren Budgets bedauern, ist nachvollziehbar. … Weiterlesen


Interview d'Olivier Glassey, sociologue des sciences et techniques et conférencier principal sur le thème "Communication scientifique à l'ère digitale" à ScienceComm'16

Depuis son adolescence Olivier Glassey est passionné par les jeux vidéo. Il est resté curieux du numérique et de ses usages : Après une thèse sur les communautés virtuelles, il est aujourd'hui maître d’enseignement et de recherches à l'Université de Lausanne où il étudie les diverses formes d’appropriation sociale des outils … Weiterlesen


Interview de Dominique Pestre, historien des sciences et conférencier principal sur le thème "Politique et communication scientifique" à ScienceComm'16

Dominique Pestre a d'abord fait des études de physique puis d'histoire. Il est aujourd'hui directeur d'études à l'École des hautes études en sciences sociales à Paris et travaille sur les 150 dernières années, une ère pendant laquelle les sciences et technologies sont devenues centrales dans le fonctionnement des sociétés. Dominique Pestre a été … Weiterlesen


Gottfried Schatz: From Little Science to Big Science

Gottfried Schatz starb am 1. Oktober 2015. Er konnte seinen Vortrag am Schweizer Jahreskongress der Wissenschaftskommunikation nicht mehr selber halten, stellte aber sein Manuskript zur Verfügung, das in der Reihe ‹Swiss Academies Communications› erscheint.

Die Anzahl der Forscherinnen und Forscher verdoppelt sich alle zehn bis fünfzehn Jahre. Gottfried Schatz zeigt in seinem Manuskript, vor welche Probleme das Wachstum die Wissenschaft stellt – zu viele Personen konkurrieren um ungenügende … Weiterlesen


Interview mit Walther Ch. Zimmerli, Stiftungsprofessor für "Geist und Technologie" an der Humboldt-Universität zu Berlin

Walther Ch. Zimmerli, der Philosophie, Germanistik und Anglistik studierte, findet, als Philosoph komme man nicht an der Technik vorbei. Er habilitierte an der Universität Zürich, lehrte er an verschiedenen Universitäten weltweit, war im Vorstandsmitglied der Autouni des Volkswagen Konzerns und Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Zimmerli ist associate … Weiterlesen


Mit Humor durch die Krise

ScienceComm'15 - Tag 2

Das Gefühl der Krise war klar zu spüren. Der Publikationsdruck in der Wissenschaft führt zu immer mehr irrelevanten, nicht-reproduzierbarern oder gar gefälschten Resultaten. "Excellence by Nonsense", wie es der Ökonom Mathias Binswanger von der Fachhochschule Nordwestschweiz ausdrückt. Er führt dies auf einen inszenierten Wettbewerb und eine alles kontrollieren wollende Wissenschaftsbürokratie zurück, das "die intrinsische Motivation, die Freude und damit die … Weiterlesen


Die Tücken der Citizen Science

ScienceComm'15 - Tag 1

Mehr Vertrauen in die Wissenschaft und besser gebildete Laien sind die Verheissungen der Citizen Science. Benjamin Bollmann und seine Kollegen von Swissnex haben es ausprobiert und dabei gemerkt: "Es ist schwierig, Leute zu mobilisieren, die nicht schon zur Community gehören." Mit dem Projekt Data Canvas sollen 100 Leute aus 7 Städten weltweit, von San Francisco über Genf bis Bangalore bastelten sie einfachste Sensoren Licht, Lärm und Luftverschmutzung in ihrer Stadt … Weiterlesen


Interview mit Ulrike Felt, Professorin für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien und Hauptrednerin zum Thema "Crisis of Science" am ScienceComm'15.

Ulrike Felt, promovierte theoretische Physikerin, ging 1983 zur Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN), nicht um Teilchen zu studieren, sondern um dessen Geschichte zu erforschen. Heute wacht sie als Dekanin der Fakultät der Sozialwissenschaften über 12'000 Studenten und sitzt im Auswahlkomitee für Starting … Weiterlesen


Interview de Bruno Strasser, historien des sciences et conférencier principal sur le thème de "Citizen Science" à ScienceComm'15

Bruno Strasser dirige le laboratoire Bioscope, qui offre au grand public et aux élèves des écoles des activités éducatives pour mieux comprendre les sciences biomédicales et leurs relations avec la société. En parallèle, le professeur d'histoire des sciences à l'Université de Genève et de Yale étudie l'émergence des sciences citoyennes tout en gardant son intérêt … Weiterlesen


Interview with Mark Hahnel, founder of the data sharing platform Figshare and keynote speaker on "Open Science" at ScienceComm'15

 

Mark Hahnel handed in his thesis on a Friday in 2011. The next Monday the stem cell biologist started to work for his own project: Figshare. The online tool is a platform to facilitate sharing of research data that would not otherwise get published in traditional scientific journals. Although Hahnel would love to return to stem cell research, Figshare … Weiterlesen


Pius Knüsel's Rede anlässlich der ScienceComm'14

Wissenschaft als Doppelaxel. Die Kunst des Schaulaufens

19.9.2014

Diese Rede wird hier noch einmal publiziert, da im "horizonte" eine gekürzte Version davon erschienen ist. Interessierte Leserinnen und Leser finden hier die ganze Rede.

Lesen Sie als Reaktion auf diese Rede auch das Interview mit Matthias Kohring.

"Im Oktober 2013 teilte die Universität Köln mit, eine Studie habe nachgewiesen, dass Händewaschen optimistisch stimme. Die Meldung wurde mehrfach aufgenommen; sie fand den Weg bis in … Weiterlesen


Interview mit Matthias Kohring, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft

"Eine übertrieben forcierte öffentliche Wissenschaftskommunikation droht die die Qualität von Wissenschaft systematisch zu verschlechtern." Mit dieser Aussage am Workshop der Volkswagenstiftung vom 30. Juni 2014 in Hannover zur Wissenschaftskommunikation lösten Matthias Kohring und sein Kollege Frank Marcinkowski eine Debatte aus. Kohring, der an der Universität Mannheim lehrt, kam zum Thema … Weiterlesen


Wissenschaftskommunikation abschaffen?

ScienceComm'14 - Tag 2

 

Schon wieder Emotionen. Kein Wunder, denn Pius Knüsel provoziert. Der Direktor, ehemals der Kulturförderung Pro Helvetia und gegenwärtig der Volkshochschule Zürich wagte zu sagen: "Ich würde die Kommunikationsabteilungen der Hochschulen einfach schliessen." Die Wissenschaftskommunikation trivialisiere, blähe auf und reduziere die Forschung auf ihren Anwendungsnutzen. Die Wissenschaftler sollen selber kommunizieren, wozu sie bestens befähigt seien. Knüsels spontanes … Weiterlesen


Fehlendes Urvertrauen

ScienceComm'14 - Tag 1

 

Erstaunlich emotional waren die Voten während des Podiumsgesprächs: "Wie viele Fakten verträgt die Politik?" Die Pflanzenwissenschaftler seien "frustriert" und hätten "Angst um ihre Forschung", begründete Peter Meier-Abt, Präsident der Schweizerischen Akademien der Medizinischen Wissenschaften den Brief an das Parlament. Die Politiker hätten die Resultate des Nationalen Forschungsprogramms 59 zu wenig berücksichtigt. Dieser Brief sei im Parlament "gar nicht gut … Weiterlesen